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	<title>Uncategorized &#8211; vetivolution</title>
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	<description>Mental health in der Tiermedizin</description>
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	<title>Uncategorized &#8211; vetivolution</title>
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		<title>Alles zu viel? Woran erkenne ich, dass ich im Praxisalltag überfordert bin?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jana]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Oct 2023 00:04:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Alles zu viel? Woran erkenne ich, dass ich im Praxisalltag überfordert bin? Stress hat doch jeder mal! Immerhin gibt es im Praxisalltag genug Dinge, die das Potenzial haben uns zu stressen, angefangen bei ständigem Zeitdruck und einem hohem Arbeitspensum, über Konflikte im Team und mit Patientenbesitzer:innen, bis hin zu den Schicksalen unserer Patient:innen. Doch woran [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Alles zu viel? Woran erkenne ich, dass ich im Praxisalltag überfordert bin?</h1>
<p><strong><br />
Stress hat doch jeder mal! Immerhin gibt es im Praxisalltag genug Dinge, die das Potenzial haben uns zu stressen, angefangen bei ständigem Zeitdruck und einem hohem Arbeitspensum, über Konflikte im Team und mit Patientenbesitzer:innen, bis hin zu den Schicksalen unserer Patient:innen. Doch woran merke ich, dass ich chronisch überfordert bin, und etwas dagegen tun sollte?</strong></p>
<h2>Hier erfährst du, wie sich Überforderungserleben auf verschiedenen Ebenen äußern kann.</h2>
<p><strong><u>Die Gedanken:</u></strong> Die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben verschwimmen, du denkst auch zuhause immer wieder an die Arbeit, gehst gedanklich durch, was du alles noch erledigen musst, grübelst über Arbeitskonflikte und Schicksale deiner Patient:innen nach. Vielleicht gehen dir Gedanken wie „Ich schaff das Alles nicht!“ durch den Kopf.</p>
<p><strong><u>Das Körperliche:</u> </strong>Du bist nach der Arbeit so erschöpft, dass für Hobbys und soziale Kontakte fast keine Kraft bleibt. Das Wochenende reicht kaum noch zur Erholung aus. Es fällt dir zunehmend schwer dich zu konzentrieren, du schläfst schlecht, leidest an innerer Unruhe, fühlst dich kränklich, oder leidest unter Schmerzen und Verspannungen. Vielleicht hat sich dein Appetit verändert (Appetitlosigkeit oder „Stress-Essen“), dein sexuelles Interesse ist reduziert, und du nutzt vermehrt Alkohol oder andere Suchtmittel „um dich zu entspannen“.</p>
<p><strong><u>Die Gefühlswelt</u>:</strong> Womöglich bist du gereizt oder hast emotionale Ausbrüche, die du sonst gar nicht von dir kennst. Manche Menschen fühlen sich hoffnungslos und sehen pessimistisch in die Zukunft. Der nächste Arbeitstag und die Aussicht neue Aufgaben übernehmen zu müssen bereiten dir vielleicht ein mulmiges Gefühl, oder du hast am letzten Urlaubstag schon Angst davor, dass nun alles wieder von vorne los geht. Du gehst resigniert zur Arbeit, Freude macht es dir nicht mehr.</p>
<p>Wenn eine Vielzahl dieser Symptome über einen längeren Zeitraum auf dich zutreffen, ist dies ein Hinweis darauf, dass die Arbeitsanforderungen deine Ressourcen schon seit einiger Zeit überschreiten. Anders ausgedrückt: Du stehst vor Anforderungen, die der Job mit sich bringt, die dein:e Chef:in, oder auch du selbst an dich stellst. Dabei hast du aktuell nicht genug Kraft und nicht die geeigneten Bewältigungsstrategien, um erfolgreich mit diesen Anforderungen umzugehen. In der Folge fühlst du dich überfordert und chronisch gestresst. Kurzum: Dein Akku ist leer.</p>
<h2>Und nun? Hier ein paar Tipps zum Umgang mit Überforderung am Arbeitsplatz:</h2>
<ol>
<li><strong><u> Horche in dich hinein:</u></strong> Nimm dir Zeit um wahrzunehmen, wie es dir gerade geht. Was sagt dein Akkustand? Hier geht es nicht um „Ich sollte“ und „Ich müsste doch eigentlich“, sondern darum, was du gerade realistisch leisten kannst ohne deine Gesundheit zu riskieren. Oft sind wir selbst unsere strengsten Antreiber. Überprüfe, ob deine Leistungsansprüche an dich selbst wirklich gesund sind.</li>
<li><strong><u> Kommuniziere und wahre deine Bedürfnisse und Grenzen:</u> </strong>Versuche deine Arbeitslast zu reduzieren, indem du das Gespräch mit deiner Chefin oder deinem Chef suchst, und mitteilst, wie es dir geht. Prävention ist besser als eine lange Krankschreibung in Kauf zu nehmen! „Nein“ zu zusätzlichen Aufgaben und Überstunden zu sagen, fällt schwer, ist aber von Zeit zu Zeit unerlässlich!</li>
<li><strong><u> Lade deinen Akku auf</u>:</strong> Je gestresster wir sind, desto eher vernachlässigen wir leider den dringend notwendigen Ausgleich in Form von Erholung und Aktivitäten, die uns guttun. Auch wenn es schwerfällt: Raff dich auf, geh nach der Arbeit in den Sport, verabrede dich oder tu, was dich glücklich macht. Du wirst den Unterschied in deinem Wohlbefinden bemerken. Trenne Arbeit und Privatleben, indem du dir beispielsweise sagst „Ich hab jetzt Feierabend!“. Unterstütze dies mit einem Ritual, wie dem Wegschließen der Arbeitstasche oder deiner Arbeitskleidung.</li>
</ol>
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			</item>
		<item>
		<title>„Nicht so gut drauf“ oder doch schon depressiv?  Wie erkenne ich eine Depression?</title>
		<link>https://vetivolution.org/wie-erkenne-ich-eine-depression/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jana]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Oct 2023 00:00:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[„Nicht so gut drauf“ oder doch schon depressiv? Wie erkenne ich eine Depression? Obwohl Depressionen eine Volkskrankheit sind und jede:r fünfte Deutsche im Laufe des Lebens erkrankt, fällt es Betroffenen häufig schwer, vorliegende Symptome zuzuordnen und zu unterscheiden, wann es sich um eine „schlechte Phase“ und wann um eine behandlungswürdige Erkrankung handelt. Grund dafür sind [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>„Nicht so gut drauf“ oder doch schon depressiv?</h1>
<h1>Wie erkenne ich eine Depression?</h1>
<p><strong>Obwohl Depressionen eine Volkskrankheit sind und jede:r fünfte Deutsche im Laufe des Lebens erkrankt, fällt es Betroffenen häufig schwer, vorliegende Symptome zuzuordnen und zu unterscheiden, wann es sich um eine „schlechte Phase“ und wann um eine behandlungswürdige Erkrankung handelt. Grund dafür sind unter anderem Mythen wie „Depression treten nur als Folge von Schicksalsschlägen auf“, oder einseitige, reißerische Darstellung in den Medien. Oft wird umgangssprachlich von „deprimierend“ oder „depri“ gesprochen, wenn das graue Wetter, die triste Weltlage oder auch ein düsterer Film gemeint sind. Und zuletzt machen Vorurteile, beispielsweise, dass Depressionen ein Zeichen von Charakterschwäche wären, es Betroffenen schwer sich in Diagnostik und Behandlung zu begeben. Hier ein Überblick, was eine Depression ausmacht.</strong></p>
<h1><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-5794 aligncenter" src="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Depression_erkenne_1_Gefuehle_betrachten-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Depression_erkenne_1_Gefuehle_betrachten-300x300.png 300w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Depression_erkenne_1_Gefuehle_betrachten-1024x1024.png 1024w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Depression_erkenne_1_Gefuehle_betrachten-150x150.png 150w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Depression_erkenne_1_Gefuehle_betrachten-768x768.png 768w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Depression_erkenne_1_Gefuehle_betrachten-200x201.png 200w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Depression_erkenne_1_Gefuehle_betrachten.png 1462w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h1>
<p>Depressionen zeichnen sich durch drei <u>Hauptmerkmale</u> aus, von denen für eine Diagnose mindestens zwei vorliegen müssen:</p>
<ol>
<li>Gedrückte Stimmung (niedergeschlagen, pessimistisch, hoffnungslos) welche die meiste Zeit des Tages und im Wesentlichen unbeeinflusst von Umständen anhält. Manche Menschen beschreiben auch eine innere Leere oder Gefühlslosigkeit, die Stimmung kann ebenso von Gereiztheit geprägt sein.</li>
<li>Interessen- und Freudverlust an Aktivitäten, die normalerweise angenehm waren. Hobbys, der Beruf, Unternehmungen und soziale Kontakte machen keine Freude mehr, das Interesse daran scheint verloren.</li>
<li>Verminderter Antrieb oder eine gesteigerte Ermüdbarkeit. Sich aufzuraffen fällt schwer, häufig fehlt insbesondere morgens die Energie für den anstehenden Tag. Alltägliche Dinge (Arbeit, Hausarbeit, Einkaufen, Körperpflege etc.) kosten eine große Überwindung, überfordern und sind teilweise nicht mehr zu bewältigen. Schafft man es noch zur Arbeit oder in die Uni, ist man danach völlig erschöpft.</li>
</ol>
<p><u>Zusätzliche Symptome</u>, von denen mindestens zwei vorliegen sollten, sind:</p>
<ul>
<li>Verlust des Selbstvertrauens oder des Selbstwertgefühls, sich wertlos oder minderwertig fühlen.</li>
<li>Unbegründete Selbstvorwürfe und ausgeprägte, unangemessene Schuldgefühle.</li>
<li>Wiederkehrende Gedanken an den Tod, an Selbsttötung, oder auch ein diffuser Lebensüberdruss „das Leben möge doch vorbei sein, es solle endlich aufhören“.</li>
<li>Konzentrationsstörungen (z.B. beim Lernen, Lesen), oder Entscheidungsschwierigkeiten, oder Störungen des Denkens, z.B. Gedankenkreisen und Grübeln.</li>
<li>Schlafstörungen jeder Art (Einschlaf- oder Durchschlafschwierigkeiten, frühmorgendliches Erwachen, nicht erholsamer Schlaf), vermehrter Schlaf.</li>
<li>Veränderung des Appetits (mehr oder weniger) mit entsprechender Gewichtsveränderung.</li>
<li>Beobachtbare oder innerliche Unruhe, sich getrieben fühlen. Auch das Gegenteil kann zutreffen und man fühlt sich gehemmt, verlangsamt, dies kann sich auch in Bewegung und Sprache zeigen.<br />
<h1><img decoding="async" class="size-medium wp-image-5804 aligncenter" src="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Depression_erkennen_2_Gefuehle_beschreiben-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Depression_erkennen_2_Gefuehle_beschreiben-300x300.png 300w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Depression_erkennen_2_Gefuehle_beschreiben-1024x1024.png 1024w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Depression_erkennen_2_Gefuehle_beschreiben-150x150.png 150w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Depression_erkennen_2_Gefuehle_beschreiben-768x768.png 768w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Depression_erkennen_2_Gefuehle_beschreiben-200x200.png 200w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Depression_erkennen_2_Gefuehle_beschreiben.png 1466w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h1>
</li>
</ul>
<p>Auch Menschen ohne Depressionen leiden vereinzelt und kurzzeitig unter den beschriebenen Symptomen. Der entscheidende Punkt sind die <strong>Anzahl, Intensität und Dauer der Symptome. </strong>Um die Diagnosekriterien für eine Depression zu erfüllen, müssen Symptome mindestens 2 Wochen durchgehend (d.h. die meiste Zeit des Tages) bestehen. Häufig bestehen Symptome schon viel länger. Dabei ist unerheblich, ob es einen erkennbaren Grund bzw. Auslöser gibt oder nicht. Auch wenn die Kriterien nicht ausreichend für eine Diagnosestellung erfüllt sind, sind Symptome, die zu Leiden führen, selbstverständlich ernst zu nehmen und können eine Behandlung sinnvoll machen.</p>
<p>Hier drei Tipps, die dir im Umgang mit belastenden Symptomen helfen können:</p>
<ol>
<li><strong>Nimm dir Zeit und horche in dich hinein</strong>. Und nun sei ehrlich: Wie geht es dir? Nimm deine Gefühle ernst. Wie lange hältst du schon durch? Wann warst du eigentlich das letzte Mal glücklich?</li>
<li><strong>Suche dir bitte professionelle Hilfe.</strong> Der Hausarzt ist eine gute erste Anlaufstelle, der gegebenenfalls an Psychotherapeuten oder Psychiater vermitteln kann. Depressionen werden mit Psychotherapie und/oder Antidepressiva behandelt und sind so <strong>sehr gut behandelbar.</strong></li>
<li>Die Patientenhotline 116117 ist dir dabei behilflich, <strong>innerhalb von 4 Wochen einen Termin für ein Erstgespräch</strong> zu bekommen. Scheint dir der Weg zum Arzt erstmal nicht bewältigbar oder überrollt dich akut eine Krise, bietet die Telefonseelsorge rund um die Uhr schnelle Hilfe: Kostenlos unter Tel. 0800 – 1110111 und 0800 – 1110222. Auch die App <strong>Krisenkompass</strong> kann Unterstützung bieten.</li>
</ol>
<h1><img decoding="async" class="size-medium wp-image-5803 aligncenter" src="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Depression_erkenne_3_professionelle_Hilfe_annehmen-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Depression_erkenne_3_professionelle_Hilfe_annehmen-300x300.png 300w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Depression_erkenne_3_professionelle_Hilfe_annehmen-1024x1024.png 1024w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Depression_erkenne_3_professionelle_Hilfe_annehmen-150x150.png 150w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Depression_erkenne_3_professionelle_Hilfe_annehmen-768x768.png 768w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Depression_erkenne_3_professionelle_Hilfe_annehmen-200x200.png 200w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Depression_erkenne_3_professionelle_Hilfe_annehmen.png 1466w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h1>
<p><strong>Quellen:</strong><br />
World Health Organization (1997). <em>Composite International Diagnostic Interview (CIDI, Version 2.1)</em>. Geneva: World Health Organization.<br />
World Health Organization. (2016). <em>International statistical classification of diseases and related health problems</em> (10th ed.). <a href="https://icd.who.int/browse10/2016/en" target="_blank" rel="noopener">https://icd.who.int/browse10/2016/en</a><br />
<a href="http://www.deutsche-depressionshilfe.de" target="_blank" rel="noopener">www.deutsche-depressionshilfe.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ab wann ist Prüfungsangst nicht mehr normal?</title>
		<link>https://vetivolution.org/ab-wann-ist-pruefungsangst-nicht-mehr-normal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jana]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Oct 2023 23:51:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[AB WANN IST PRÜFUNGSANGST NICHT MEHR NORMAL? Das Tiermedizinstudium ist in vielerlei Hinsicht herausfordernd. Obwohl der Alltag von langen Lerntagen geprägt ist, scheint man den hohen Leistungsanforderungen, die sowohl von Dozierenden als auch sich selbst gefordert werden, kaum gerecht zu werden. Dass sich vor Prüfungen, auf die man praktisch nie perfekt vorbereitet sein kann, eine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>AB WANN IST PRÜFUNGSANGST NICHT MEHR NORMAL? </strong></p>
<p><strong>Das Tiermedizinstudium ist in vielerlei Hinsicht herausfordernd. Obwohl der Alltag von langen Lerntagen geprägt ist, scheint man den hohen Leistungsanforderungen, die sowohl von Dozierenden als auch sich selbst gefordert werden, kaum gerecht zu werden. Dass sich vor Prüfungen, auf die man praktisch nie perfekt vorbereitet sein kann, eine gewisse Nervosität und Spannungsgefühle einstellen, scheint sehr normal.</strong></p>
<p>Das Ausmaß dieser Nervosität ist jedoch hinsichtlich Dauer und Intensität sehr individuell: Während manche Personen lediglich eine leichte innerliche Unruhe wahrnehmen, können andere schon Wochen vor einer Prüfung kaum schlafen, erleben massive Ängste, körperliche Beschwerden und Stimmungseinbrüche. Doch wo ist die Grenze zwischen „normaler“ Aufregung und pathologischer Prüfungsangst? Wie erkenne ich, dass ich Prüfungsangst habe? Was kann ich dagegen tun?</p>
<p><strong>Prüfungsangst </strong>ist eine starke und anhaltende Angst, die in Prüfungssituationen bzw. in der Prüfungsvorbereitung auftritt. Das Ausmaß der Angst ist dabei den Bedingungen nicht angemessen (Fehm &amp; Fydrich, 2011). Prüfungsangst macht sich <strong>auf verschiedenen Ebenen </strong>bemerkbar:</p>
<p><strong>Emotionale Ebene</strong>: Neben starker Angst, können auch Gefühle der inneren Leere sowie Niedergeschlagenheit auftreten.</p>
<p><strong>Kognitive Ebene</strong>: Neben dem typischen „Blackout“ (gedankliche Leere im Kopf), sind die Gedanken häufig geprägt von Katastrophisierungen (z. B. die Prüfung/das Studium niemals zu schaffen, obwohl man bisher gute Studienleistungen erzielt hat). Betroffene können zudem kaum gedanklichen Abstand zu anstehenden Prüfung nehmen. Ständiges Grübeln, Hoffnungslosigkeit und Überforderungserleben („Ich bekomme das nie hin – ich bin zu dumm!“) sind die Folge.</p>
<p><strong>Physiologische Ebene</strong>: Prüfungsangst löst Reaktionen des autonomen Nervensystems aus, das heißt, dass das sympathische Nervensystem aktiviert wird („Fight or Flight“). Eine erhöhte Herzschlag- und Atemfrequenz sowie Muskelverspannungen und Schwitzen sind unter anderem die Folge. Auch von Rauschen in den Ohren, Schwächegefühlen, Schlafstörungen, Druck auf der Brust oder Symptome der Derealisation/-personalisation (z. B. Tunnelblick, „Watte in den Ohren“) wird häufig berichtet.</p>
<p><strong>Verhaltensbasierte Ebene</strong>: Betroffene Personen gehen unterschiedlich mit Prüfungsangst um. Während manche Betroffene übermäßig viel Zeit für das Lernen aufwenden, prokrastinieren andere aufgrund des starken Überforderungserleben. Im schlimmsten Fall werden Prüfungen vollständig vermieden (z. B. durch Krankmelden). Im Allgemeinen werden alltägliche Aufgaben, soziale Beziehungen oder positive Freizeitaktivitäten häufig vernachlässigt.</p>
<p>Das Erleben einzelner Symptome im Rahmen einer wichtigen Prüfung ist sicherlich normal. Ist das Ausmaß der Prüfungsangst jedoch so intensiv, dass das <strong>alltägliche Leben</strong> und/oder der <strong>Ausbildungsverlauf beeinträchtigt</strong> wird, dann spricht man von <strong>klinisch relevanten Prüfungsängsten</strong> (Fehm &amp; Fydrich, 2011). Konkret bedeutet dies, dass zum Beispiel Freundschaften, Partnerschaften oder auch Studienleistungen aufgrund der Symptomatik gefährdet werden.</p>
<p>Im Vergleich zu anderen Fakultäten leiden Studierende der Veterinärmedizin aufgrund verschiedener Faktoren (z. B. sehr hoher Lernaufwand, leistungsorientierte Persönlichkeitsstruktur der Studierenden; Asghari et al., 2012, Collins &amp; Foote, 2005) <strong>am stärksten unter Prüfungsangst</strong> (Barthel et al., 2011). Konkret bedeutet dies, dass etwa <strong>jede:r dritte Studierende der Veterinärmedizin von Prüfungsangst</strong> <strong>berichtet</strong> (Ehrich et al., 2020).</p>
<p>Falls du unter ausgeprägter Prüfungsangst leidest, kommt nun die gute Nachricht – es gibt Wege, damit gut umzugehen! Folgend kommen <strong>drei Tipps, die dir dabei helfen können, mit deiner Prüfungsangst umzugehen:</strong></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5798 aligncenter" style="font-weight: 400;" src="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Pruefungsangst_1_Strukturierter_Lernplan-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Pruefungsangst_1_Strukturierter_Lernplan-300x300.png 300w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Pruefungsangst_1_Strukturierter_Lernplan-1024x1024.png 1024w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Pruefungsangst_1_Strukturierter_Lernplan-150x150.png 150w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Pruefungsangst_1_Strukturierter_Lernplan-768x768.png 768w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Pruefungsangst_1_Strukturierter_Lernplan-200x200.png 200w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Pruefungsangst_1_Strukturierter_Lernplan.png 1466w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></strong></p>
<ol>
<li><strong>Mache dir einen strukturierten Lernplan und verabrede dich zum Lernen mit anderen!</strong></li>
</ol>
<p>Prüfungsangst vermittelt einem oft das Gefühl, vor einem unbezwingbaren Berg zu stehen. Das Überforderungserleben, dass dadurch entsteht, macht uns hoffnungslos und lässt uns „einfrieren“. Durch Prokrastination wird Angst kurzfristig vermindert (durch Ablenkung von der Prüfung), langfristig wird das Überforderungserleben aber verstärkt (Lernzeit wird weniger). Es kann helfen, gemeinsam mit deinen Kommiliton:innen deine Lernstrategien zu überprüfen und einen Lernplan aufzustellen. Dadurch kannst du den Weg, denn du gehen musst, um den Berg zu erzwingen, erkennen und einzelne Etappe werden sichtbar.</p>
<ol start="2">
<li><strong>Schaffe Ausgleich, um mit frischem Wind und freiem Kopf lernen zu können!</strong></li>
</ol>
<p>Um den Lerninhalt zu verarbeiten und ins Gedächtnis zu konsolidieren, benötigen wir Pausen und Ruhezeiten. In einer großen Meta-Analyse konnten Zhang, Li &amp; Wang (2022) beispielsweise zeigen, dass regelmäßiger Sport Prüfungsangst deutlich reduzieren kann. Im Allgemeinen solltest du in deinen Lernplan regelmäßige Pausenzeiten einplanen – treffe dich mit Freunden, gehe deinen Hobbies nach. Durch geplante positive Aktivitäten kannst du dein Stresslevel reduzieren und bist wieder in der Lage, dich auf die Lerninhalte zu konzentrieren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5797 aligncenter" src="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Pruefungsangst_2_regelmaessige_Pausen_lernen-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Pruefungsangst_2_regelmaessige_Pausen_lernen-300x300.png 300w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Pruefungsangst_2_regelmaessige_Pausen_lernen-1024x1024.png 1024w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Pruefungsangst_2_regelmaessige_Pausen_lernen-150x150.png 150w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Pruefungsangst_2_regelmaessige_Pausen_lernen-768x768.png 768w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Pruefungsangst_2_regelmaessige_Pausen_lernen-200x199.png 200w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Pruefungsangst_2_regelmaessige_Pausen_lernen.png 1468w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<ol start="3">
<li><strong>Lass dich professionell unterstützen! </strong></li>
</ol>
<p>Falls deine Prüfungsängste so stark ausgeprägt sind, dass nichts davon hilft, dann wende dich an die psychotherapeutische bzw. psychosoziale Beratungsstelle deiner Universität. Hier gibt es Fachexpert:innen, die dir ganz individuell helfen können, deine Ängste zu überwinden! Prüfungsangst entsteht durch viele verschiedene individuelle Faktoren. Das ist nichts Schlimmes</p>
<p>Asghari, A., Kadir, R. A., Elias, H., &amp; Baba, M. (2012). Test anxiety and its related concepts: A brief review. <em>Education Sciences and Psychology,</em> (3), 3-8.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>und kann gut behandelt werden – suche dir professionelle Unterstützung.</p>
<p><strong>Prüfungsangst-Check: </strong>Vernachlässige ich andere wichtige Lebensbereiche aufgrund meiner Prüfungsangst stark? Fällt es mir schwer zu lernen oder an einer Prüfung teilzunehmen, weil ich so große Angst davor habe? Erlebe ich viele der beschriebenen Symptome, wenn Prüfungen anstehen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5799 aligncenter" src="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Pruefungsangst_3_stressskala-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Pruefungsangst_3_stressskala-300x300.png 300w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Pruefungsangst_3_stressskala-1024x1024.png 1024w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Pruefungsangst_3_stressskala-150x150.png 150w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Pruefungsangst_3_stressskala-768x768.png 768w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Pruefungsangst_3_stressskala-200x200.png 200w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/10/Pruefungsangst_3_stressskala.png 1464w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Barthel, Y., Ernst, J., Rawohl, S., Körner, A., Lehmann, A., &amp; Brähler, E. (2011). Psychosoziale Situation von Studierenden – Beratungs- und Behandlungsbedarf und Interesse an Psychotherapie. <em>Zeitschrift für Psychotraumatologie, Psychotherapiewissenschaften, Psychologische Medizin, 9</em>(2), 73-83.</p>
<p>Collins, H., &amp; Foote, D. (2005). Managing stress in veterinary students. <em>Journal of Veterinary Medical Education, 32</em>(2), 170-172.</p>
<p>Ehrich, F., Tipold, A., Ehlers, J., &amp; Schaper, E. (2020). Untersuchung zur Prüfungsvorbereitung von Studierenden der Veterinärmedizin. <em>Tierärztliche Praxis, 48</em>(1), 15-25.</p>
<p>Fehm, L., &amp; Fydrich, T. (2011). <em>Prüfungsangst [Test anxiety].</em> Göttingen, Germany: Hogrefe.</p>
<p>Zhang, X., Li, W., &amp; Wang, J. (2022). Effects of Exercise Intervention on Students’ Test Anxiety: A Systematic Review with a Meta-Analysis. <em>International Journal of Environmental Research and Public Health, 19</em>, 6709.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gefühle wahrnehmen &#8211; wie geht das?</title>
		<link>https://vetivolution.org/gefuehle-wahrnehmen-wie-geht-das/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jana]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Oct 2023 23:45:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Gefühle wahrnehmen &#8211; wie geht das? Boah, was ist denn mit mir los? Warum kanns mir nicht einfach gut gehen? Irgendwie ist alles durcheinander in mir! Sind das Sätze, die du auch von dir kennst? Oft stecken hinter solchen Aussagen Emotionen und Bedürfnisse, die von dir (noch) nicht genauer wahrgenommen werden können und so zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Gefühle wahrnehmen &#8211; wie geht das?</h1>
<p><strong>Boah, was ist denn mit mir los? Warum kanns mir nicht einfach gut gehen? Irgendwie ist alles durcheinander in mir! </strong></p>
<p><strong>Sind das Sätze, die du auch von dir kennst? Oft stecken hinter solchen Aussagen Emotionen und Bedürfnisse, die von dir (noch) nicht genauer wahrgenommen werden können und so zu einem emotionalen „Durcheinander“ führen. </strong></p>
<p><strong>Gefühle </strong>sind komplexe Erlebensweisen, welche durch innere oder äußere Reize entstehen. Sie umfassen unsere Gedanken (Bewertung der Situation), körperliche Reaktionen (z. B. erhöhte Herzfrequenz, Druck auf der Brust) sowie unser Verhalten (z. B. Gestik, Vermeidungsverhalten).</p>
<p><strong>Gefühle</strong> <strong>entstehen</strong> durch die gedankliche Bewertung einer Situation, z. B. denkt sich Lisa „der Michel schaut aber grimmig, ich habe bestimmt etwas falsch gemacht“ als er den Pausenraum betritt. Dies löst Angst bei Lisa aus. Peter hingegen sieht Michel und denk sich „Oh man Michel kann zieht durch sein grimmiges Gesicht immer die Stimmung runter, was fällt dem ein?“. Er verspürt Ärger. Ein und dieselbe Situation können demnach je nach eigenen Werten bzw. Grundannahmen über sich und die Welt, unterschiedliche Emotionen auslösen (Ellis, 1962).</p>
<p><strong>Gefühle sind extrem wichtig und haben verschiedene sinnvolle Funktionen</strong>. Auch wenn „negative“ Emotionen sich unangenehm anfühlen, helfen Sie uns dabei unser Leben nach unseren Bedürfnissen auszurichten. Durch Emotionen können wir Situationen schnell einzuschätzen (Angst &gt; gefährliche Situation), sie liefern uns Informationen über aktuelle Bedürfnisse (Traurigkeit &gt; Bedürfnis nach sozialer Bindung) und vermitteln diese unserem Gegenüber (mittels Mimik, Gestik, Klang der Stimme). Emotionen geben außerdem Identität (z. B. Interessen, Vorliegen, Abneigungen) und motivieren uns unseren Bedürfnissen nach zu handeln (Levenson, 1999).</p>
<p><strong>Doch warum ist es wichtig eigene Emotionen wahrzunehmen und diese benennen zu können? </strong></p>
<p>Dafür müssen wir zunächst zwischen primären und sekundären Emotionen unterscheiden. Während ein primäres Gefühl unser Bauchgefühl ist und wichtige Hinweise auf zugrundeliegende Bedürfnisse gibt, dient ein sekundäres Gefühl dazu das primäre zu ‚überdecken‘, wenn wir dieses schlecht aushalten können. Beispielsweise fühlt Timo kurz Ärger wegen einer unfairen Behandlung seiner Chefin, denkt aber „wenn ich jetzt Ärger zeige, dann werde ich bestraft“, und empfindet Angst und sagt nichts. Während primäre Emotionen angeboren sind und auf menschliche Grundbedürfnisse (Bedürfnis nach Bindung, Sicherheit, Kontrolle, positivem Selbstwertgefühl, Lustgewinn) hinweisen, sind sekundäre Emotionen erlernt und ein Bewältigungsversuch. Leider sind sekundäre Gefühle und ihre Verhaltenskonsequenzen oft nicht hilfreich darin das zugrundeliegende Bedürfnis zu erfüllen. Sekundäre Gefühle sind viel mehr gelernte Reaktionen aus ungünstigen, prägenden Situationen (Auszra et al. 2017).</p>
<p>Um zugrundeliegende Bedürfnisse zu befriedigen und so langfristig eine psychische Gesundheit sicherzustellen, ist es demnach wichtig primäre Gefühle wahrzunehmen. Hier findest du deshalb drei Tipps deine Gefühle in Zukunft besser wahrnehmen zu können:</p>
<ol>
<li><strong>Finde Worte für was du fühlst!</strong></li>
</ol>
<p>Freude, Angst, Ärger, Ekel, Trauer und Überraschung sind laut Ekman et al. (1983, 1992) die Basisemotionen. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl an Unteremotionen und Mischformen. Nehme dir Zeit und recherchiere im Internet nach passenden Worten für das was du fühlst.</p>
<ol start="2">
<li><strong>Nehme dir Zeit Emotionen spüren zu können – Emotionsbezogene Klärung </strong>(s. Eismann, 2021)</li>
</ol>
<p>Du hast was gespürt, kannst aber nicht genau einordnen welches Gefühl es war? Dann nehme dir einen Moment Zeit, schließe die Augen und gehe die Situation noch einmal durch. Lasse das Bild und alles, was du in diesem Moment gespürt hast, innerlich auftauchen. Dabei hilft es oft sich Einzelheiten der Situation wieder vorzustellen: Was hast du gehört? Was gerochen? Was hast du gesehen? Wie hat sich dein Körper angefühlt? Wenn du nun achtsam die Situation wahrnimmst, dann stelle dir die folgenden Fragen: Welcher Gedanke geht mir durch den Kopf, wenn ich mich so fühle? Was möchte ich spontan tun, wenn ich mich so fühle? Wie hat mein Körper in der Situation reagiert? Was brauche ich, wenn ich mich so fühle? Gibt es eine Emotion, die alle Antworten der Fragen erklärt?</p>
<ol start="3">
<li><strong>Umgang mit Hochanspannungssituationen </strong>(s. Eismann, 2021)</li>
</ol>
<p>Stelle dir vor du kannst deine allgemeine emotionale Anspannung auf einer Skala von 1 – 100 % einschätzen (100 % = maximale Anspannung). Studien zeigen, dass ein klares Denken im Bereich zwischen 70 – 100 % nicht mehr möglich ist. Dadurch können wir unsere Emotionen nicht mehr rational wahrnehmen oder regulieren und wir reagieren oft automatisch und nur unbedingt bedürfnisorientiert. Es ist daher wichtig, dass wir durch sogenannte Skills (Ablenkungstechniken) in eine emotionale Anspannung von unter 70 % kommen, um eine sinnvolle Emotionswahrnehmung wieder zu ermöglichen. Skills können alles Mögliche sein, wie zum Beispiel gedankliche Ablenkung (z. B. Getränke mit Anfangsbuchstaben des ABCs aufsagen), harmlose Schmerzreize (z. B. ‚Heißer Stuhl‘ an der Wand, Gummiband am Handgelenk), körperliche Aktivität (z. B: Sport, Liegestützen, spazieren gehen).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auszra, L., Herrmann, I. R., &amp; Greenberg, L. S. (2017). <em>Emotionsfokussierte Therapie: Ein Praxismanual.</em> Hogrefe, Göttingen.</p>
<p>Eismann, G. (2021). <em>Emotionsregulation: 75 Therapiekarten</em>. Beltz, Weihheim.</p>
<p>Ekman, P. (1992). Are there basic emotions? <em>Psychological Review, 99</em>(3), 550-553.</p>
<p>Ekman, P., Levenson, R. W., &amp; Friesen, W. V. (1983). Autonomic nervous system activity distinguishes among emotions. Science, 221, 1208-1210.</p>
<p>Ellis, A. (1962). <em>Reason and emotion in psychotherapy</em>. New York: Lyle Stuart.</p>
<p>Levenson, R. W. (1999). The Intrapersonal Functions of Emotion. <em>Cognition and emotion, 13</em>(5), 481-504.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Im Notfall: Wie gehe ich mit einem Suizid in meinem Umfeld um?</title>
		<link>https://vetivolution.org/wie-gehe-ich-mit-einem-suizid-in-meinem-umfeld-um/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jana]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Aug 2023 10:54:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie gehe ich mit einem Suizid in meinem Umfeld um ? Schock, Hilflosigkeit, Traurigkeit, Wut, Einsamkeit, paradoxe Gefühle, innere Leere, &#8230; Das alles zu erleben ist nicht ungewöhnlich, nachdem man von einem Suizid im eigenen Umfeld erfahren hat. Häufig beschäftigen sich die eigenen Gedanken zudem um das Warum und hinterlassen ein großes Gefühl der Ratlosigkeit. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="5414" class="elementor elementor-5414" data-elementor-post-type="post">
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									<p></p><h2 class="wp-block-heading">Wie gehe ich mit einem Suizid in meinem Umfeld um ?</h2><p></p><p></p><p><em>Schock, Hilflosigkeit, Traurigkeit, Wut, Einsamkeit, paradoxe Gefühle, innere Leere, &#8230; Das alles zu erleben ist nicht ungewöhnlich, nachdem man von einem Suizid im eigenen Umfeld erfahren hat. Häufig beschäftigen sich die eigenen Gedanken zudem um das Warum und hinterlassen ein großes Gefühl der Ratlosigkeit. Diese Ratlosigkeit überträgt sich oft auch auf den eigenen Umgang mit diesem belastenden Ereignis. Nachfolgend haben wir dir deshalb einen kurzen Überblick über psychische Belastungsreaktionen sowie funktionale Coping-Strategien zusammengefasst.  </em></p><p></p><p></p><p>Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 10 000 Personen an einem Suizid (Statistisches Bundesamt, 2023). Die Frage nach dem „Warum“ beschäftigt viele Wissenschaftler:innen, Psychotherapeut:innen aber vor allem Hinterbliebene und Bekannte der verstorbenen Person. Der Trauer- und Bewältigungsprozess der Hinterbliebenen nach einem Tod durch Suizid unterscheidet sich qualitativ von einem „natürlichen“ Tod. Häufig ist dieser von intensiven Trauergefühlen geprägt, aber auch andere, gemischte Gefühle werden von Hinterbliebenen berichtet (Shields et al., 2016).</p><p></p><p></p><h2 class="wp-block-heading">Alle Gefühle sind normal</h2><p></p><p></p><p>So spielen nach dem Tod durch Suizid häufig <strong>Schuldgefühle</strong> eine Rolle (Harwood et al., 2002). Hinterbliebene stellen sich die Frage, ob sie die Situation und Person nicht richtig ernst genommen haben, der Person nicht nahegenug gewesen sind oder ob ein vorangegangener Konflikt möglicherweise der Auslöser gewesen ist. Wichtig dabei ist zu wissen, dass die meisten Personen ihre eigene Rolle und Einflussmöglichkeit deutlich überschätzen (Winter et al., 2005) und in den allermeisten Fällen keine Verantwortung auf die Hinterbliebenen zurückfällt.</p><p>Neben Trauergefühlen und Schuld sind auch Gefühle von <strong>Ärger und Wut</strong> ganz normal (Shields et al., 2016). Gerade in den ersten Monaten nachdem eine Person an einem Suizid verstorben ist, berichten Hinterbliebene oft von Wutgefühlen. Wut darüber, dass so viele Fragen offengeblieben sind, dass der Mensch „einfach gegangen“ ist und keine offenen Angelegenheiten mehr geklärt werden können. Es ist normal diese Gefühle zu haben, die meist vor allem starke Trauergefühle überschatten. Es ist wichtig und okay diese Gefühle anzuerkennen und auszusprechen (Winter et al., 2005). Sie bedeuten nicht, dass man nicht gleichzeitig um die verstorbene Person trauert.</p><p>Während manche Personen viele verschiedene intensive Emotionen spüren, spüren andere „nichts“. <strong>Emotionale Taubheit,</strong> ein Leeregefühl, keine Worte zu finden sind Reaktionen, die genauso normal sind wie starke Gefühle (Shields et al., 2016). Häufig ist eine emotionale Taubheit als Art Schockzustand zu verstehen, in der man auf einen Modus des Autopiloten fährt. Dieser Mechanismus unserer Psyche hat die Funktion uns „manövrierfähig“ zu halten, durch Situation extremer Belastung und Stress „durchzukommen“ (Litz et al., 2002). Durch die emotionale Taubheit können letztlich zusätzliche Schuldgefühle ausgelöst werden, da man „anders“ trauert, als das gesellschaftlichen Bild von einem erwartet (weinen, über Gefühle sprechen,  ..; Winter et al., 2005). Wichtig zu wissen ist, dass jeder Mensch individuell trauert. Es gibt keine eine richtige Art der Trauer. Emotionale Taubheit sagt nichts über die emotionale Bindung zu der verstorbenen Person aus.</p><p></p><p></p><h2 class="wp-block-heading">Was kann ich tun, um meinen ganz individuellen Weg zu finden, wie ich mit einem Suizid in meinem Umfeld umgehen kann?</h2><p></p><h3>1. Selbstfürsorge</h3><p>Der Tod durch einen Suizid im eigenen Umfeld wird häufig als traumatisches Ereignis wahrgenommen. Die emotionale Bewältigung traumatischer Ereignisse kostet uns viel Kraft und Energie. Psychotherapeutischen Grundtheorien nach (Vulnerabilitäts-Stress-Modell) ist es daher essenziell, dass wir in Zeiten besonderer Anforderungen darauf achten, dass wir mittels wohltuender Aktivitäten dafür sorgen unsere Energiespeicher wieder aufzufüllen. Leider gibt es hier kein Patentrezept. Wohltuende Aktivitäten sind sehr individuell – während der einen Person Sport guttut, benötigt die andere eine Zeit, in der sie die Decke über den Kopf zieht. Positive Aktivitäten sind außerdem nicht zeitstabil – nur weil uns etwas früher gutgetan hat, heißt das nicht, dass es immer so bleibt. Achte also darauf, was tut dir gerade im Moment gut. Probiere verschiedenes auf und achte auf dich. Bitte beachte dabei, dass die Aktivitäten aktuell nicht „Spaß und Freude“ machen müssen, sie sollen dir vor allem etwas neuen Wind und Energie geben, durch diese schwierige Situation zu kommen. Falls du gerade das Gefühl, hast, dass dir nichts einfällt, was dir Energie schenken könnte, dann suche im Internet nach „positive Aktivitätenliste“ und lasse dich inspirieren.</p><h3>2. Sprich mit Bezugspersonen über deine Gefühle</h3><p>Leider ist das Thema Suizid in unserer Gesellschaft noch immer ein großes Tabu. Dies geht zum einen mit vielen stigmatisierenden Annahmen über Verstorbene als auch Hinterbliebene einher, zum anderen besteht dadurch aber auch eine große Verunsicherung im Umgang mit Hinterbliebenen bei einem Großteil der Bevölkerung. Dadurch erleben betroffene Personen häufig, dass sich Bezugspersonen zurückziehen oder den Kontakt sogar meiden (Winter et al., 2005). Dies kann als Ablehnung interpretiert werden. Dennoch ist der Austausch über das eigene emotionale Erleben und die eigenen Gedanken mit engen Bezugspersonen wichtig, um das Gefühl der Isoliertheit und Einsamkeit zu reduzieren. Es kann helfen die eigene Unsicherheit anzusprechen und gemeinsam eine eigene, neue Sprache für das Geschehene zu entwickeln (Ross et al., 2019). Weite zudem den Kontakt mit den Personen aus, die dir Hilfe und Unterstützung anbieten.</p><h3>3. Wende dich an Selbsthilfeorganisationen oder professionelle Unterstützung</h3><p>Falls du keine Person in deinem Umfeld hast, mit der du über dein Erleben sprechen kannst oder du dir vorstellen kannst, dass dir der Austausch mit anderen betroffenen Personen guttut, dann wende dich vertrauensvoll an Selbsthilfegruppen. Es konnte gezeigt werden, dass der Austausch mit anderen Betroffenen zu einer relevanten Reduktion der psychischen Belastung führen kann (O’Conner et al., 2023). So biete zum Beispiel die Organisation ADUS e.V. verschiedene Unterstützungsangebote für Suizidtrauende Personen bundesweit an – von telefonischer Beratung, über Selbsthilfegruppen bis hin zu Seminaren.</p><p>Generell ist wichtig zu wissen, dass das emotionale Erleben nach einem Suizid im Umfeld über längere Zeit belastet sein kann – das ist zwar anstrengend, aber ganz normal und nicht gefährlich. Falls du aber darüber hinaus etwa vier Wochen nach dem Ereignis noch weiter, das Gefühl hast, dass deine Gefühle unverändert überbordend sind und es dir nicht oder kaum möglich ist deinen Alltag zu bestreiten, dann wende dich bitte an professionelle Therapiemöglichkeiten für eine detailliere Diagnostik deiner Belastung. Möglichkeiten dafür sind ein erstes Gespräch mit deinem oder deiner Hausärzt:in, eine ambulante Psychotherapie, Behandlungen in der ortsansässigen Psychiatrie oder Psychosomatik. Hier findet eine professionelle Diagnostik deiner psychischen Belastung statt und adäquate Unterstützung kann eingeleitet werden.</p><h3>4. Umgang mit eigenen Suizidgedanken</h3><p>Im Rahmen außerordentlicher Belastungen können schwere psychische Belastungssymptome auftreten – Suizidgedanken sind eines dieser Symptome. Falls du von Suizidgedanken betroffen bist, dann wende dich bitte vertrauensvoll an deinen/ deine Hausärzt:in, Psychotherapeut:in, Psychiater:in. Falls du unter von aufdrängenden Suizidgedanken leidest, von denen du kaum Abstand nehmen kannst, dann rufe bitte entweder den Notarzt oder die zuständige Psychiatrie an. Außerdem kannst du dich an das Hilfetelefon unter 0800 – 111 0 111 oder 0800 – 111 0 222 wenden. Mehr Informationen gibt es auf https://suizidprophylaxe.de</p><p><em>Disclaimer: Der Erste Hilfe Kasten ersetzt keine professionelle Unterstützung, wenn es dir nicht gut geht! Nichts ist so wertvoll wie ein persönlicher Kontakt zu einer lieben Freundin, einem verständnisvollen Kollegen oder einer Therapeutin. Bitte wende dich an ein Hilfetelefon unter </em><a href="tel:0800-1110111"><em>0800 – 111 0 111</em></a><em> und </em><a href="tel:0800-1110222"><em>0800 – 111 0 222</em></a><em> oder einen psychologischen Notfalldienst, wenn du depressive oder Suizidgedanken bei dir oder anderen erlebst. Mehr Informationen gibt es auf </em><a href="https://suizidprophylaxe.de/" target="_blank" rel="noopener"><em>https://suizidprophylaxe.de</em></a></p><p></p><h2 class="wp-block-heading">Literatur</h2><p>Harwood, D., Halton, K., Hope, T., Jacoby, R. (2002). The grief experiences and needs of bereaved relatives and friends of older people dying through suicide: A descriptive and case-control-study. Journal of Affective Disorders, 72, 185-194.</p><p>Litz, B. T., &amp; Gray, M. J. (2002). Emotional Numbing in Posttraumatic Stress Disorder: Current and Future Research Directions. Australian &amp; New Zealand Journal of Psychiatry, 36(2), 198-204.</p><p>O’Conner, S., Troya, M. I., Arensman, E., &amp; Griffin, E. (2023). “That feeling of solidarity and not being alone is incredibly, incredibly healing”: A qualitative study of participating in suicide bereavement peer support groups, Death Studies, 1-11.</p><p>Ross, V:, Kolles, K., De Leo, D. (2019). Exploring the Support Needs of People Bereaved by Suicide: A Qualitative Study. Journal of Death and Dying, 82(4).</p><p>Shields, C., Kavanagh, M., Russo, K. (2016). A qualitative systematic review of the bereavement process following suicide. Journal of Death and Dying, 74(4).</p><p>Statistisches Bundesamt (2023, 23. Juli). Todesursachen &#8211; Suizide (abgerufen am 23.07.2023).</p><p>Winter, S., Brockmann, E., &amp; Hegerl, U. (2005). Die Situation Hinterbliebener nach Suizid. Verhaltenstherapie, 15(1), 47-53.</p><p><!-- /wp:paragraph --></p>								</div>
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		<title>Stress im Klinikalltag: Wie vermeide ich, dass mich der Stress beherrscht?</title>
		<link>https://vetivolution.org/stress-im-klinikalltag-wie-vermeide-ich-dass-mich-der-stress-beherrscht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jana]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2022 14:39:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Klinikalltag steckt voller potenzieller Stressoren, die uns belasten können: Von Patientenbesitzer*innen, die hohe Erwartungen an uns haben, hin zur Unterbesetzung im Team bis hin zu Notfällen, die unseren eigentlich vollen Kalendersprengen – und nicht zuletzt: der Anspruch an unsere eigene Arbeit. Doch wovon lassen wir uns stressen? Wann wird ein Stressor für uns zu [&#8230;]]]></description>
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<p>Der Klinikalltag steckt voller potenzieller Stressoren, die uns belasten können: Von Patientenbesitzer*innen, die hohe Erwartungen an uns haben, hin zur Unterbesetzung im Team bis hin zu Notfällen, die unseren eigentlich vollen Kalender<br />sprengen – und nicht zuletzt: der Anspruch an unsere eigene Arbeit.</p>
<p>Doch wovon lassen wir uns stressen? Wann wird ein Stressor für uns zu Stress und wie können wir damit umgehen? Gibt es Möglichkeiten, den Stress zu reduzieren, um den Arbeitsalltag zufriedener bestreiten zu können und uns langfristig zu entlasten?</p>
<p><strong>Stressoren</strong> sind Reize, die uns in eine erhöhte Alarmbereitschaft versetzen. <strong>Stress</strong> hingegen umfasst unser subjektives Empfinden. Nehmen wir etwas als Stressor wahr und fühlen uns infolgedessen gestresst, wird eine Reihe von körperlichen Reaktionen ausgelöst, die nach einem immer ähnlichen Muster ablaufen – sogar bei der bloßen Vorstellung einer stressigen Situation.</p>
<p>Stress kann von <strong>endogenen Stressoren</strong> ausgelöst werden, d. h. von uns selbst, wie z. B. durch eine sehr hohe Selbsterwartung. Er kann jedoch auch durch <strong>exogene Stressoren</strong> ausgelöst werden, also von der Umwelt, wie z. B. durch eine ständige Unterbesetzung im Team. Ob ein Stressor für uns als <strong>angenehm oder unangenehm</strong> empfunden wird, hängt von unserer Bewertung dieses Stressors ab. Wie wir einen Stressor bewerten, hängt wiederum von unserer Erfahrung, unseren Erwartungen und auch unserer genetischen Disposition ab. So kommt es dazu, dass jeder von uns andere Situationen als stressig oder weniger stressig empfindet und wir Stress sowohl negativ (als Distress) als auch positiv (als Eustress) erleben können.</p>
<p>Als negativer Stress (<strong>Distress</strong>) wird ein <strong>andauernder, überfordernder Stress</strong> empfunden, der uns blockiert und wenig Aussicht auf Veränderung oder Entspannung zulässt, wie z. B. eine dauerhaft hohe Arbeitsbelastung unter schlechten Arbeitsbedingungen. Als positiver Stress (<strong>Eustress</strong>) hingegen werden häufig <strong>Herausforderungen</strong> empfunden, die wir meistern können und damit ein eher <strong>kurzfristiges Anspannungsereignis</strong> darstellen. Eustress macht uns leistungsfähiger und motivierter, wie z. B. ein Marathon oder ein bevorstehendes Event.</p>
<p>Empfinden wir <strong>andauernden Distress</strong>, der kaum Zeit für Entspannung zulässt und uns überfordert oder blockiert, kann dies dazu führen, dass unsere Energiereserven aufgebraucht werden, ohne sie schnell genug wieder auffüllen zu können. <strong>Langfristig kann dies bewirken, dass wir ausbrennen</strong> und nicht mehr funktionieren. Daher ist es wichtig, frühzeitig Stressoren zu identifizieren, um negativen Stress zu vermeiden und unser Wohlbefinden langfristig sicherzustellen.</p>
<p>So<strong> individuell wie unser Stressempfinden sind auch unsere Lösungen</strong>. Von bewusster Abgrenzung im Arbeitsalltag, hin zu bewussten Pausen und einem ausgeglichenen Erwartungsmanagement. Es gibt viele Punkte, an denen wir ansetzen können, um unsere mentale Gesundheit zu verbessern und einen stressigen Alltag zu entschleunigen. In unseren Artikeln wirst du viele Methoden finden, um Stress in deinem Alltag zu reduzieren. Jeder von uns ist individuell. Finde heraus, welche Methoden am besten für dich geeignet sind.</p>

<h2 class="wp-block-heading">Stresscheck</h2>

<p>Was bedeutet Stress für dich? Was sind mögliche Stressoren in deinem Alltag? Welche Bedingungen in deiner Umwelt stressen dich? Und gibt es etwas an dir selbst, was dich stresst? Was hat dir bisher schon mal im Umgang mit Stress geholfen?</p>

<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>

<p>Cox, T., Griffiths, A., &amp; Rial-Gonzalez, E. (2000). Work-related stress. Office for Official Publications of the European Communities, Luxembourg.</p>
<p>Kaluza, G. (2014). Stress und Stressbewältigung. Erfahrungsheilkunde, 63(05), 261-267.</p>
<p>Kaluza, G. (2015). Stressbewältigung: Trainingsmanual zur psychologischen Gesundheitsförderung. Springer-Verlag.</p>
<p>Nakao, M. (2010). Work-related stress and psychosomatic medicine. BioPsychoSocial medicine, 4(1), 1-8.</p>
<p>Schneiderman, N., Ironson, G., &amp; Siegel, S. D. (2005). Stress and health: psychological, behavioral, and biological determinants. Annu. Rev. Clin. Psychol., 1, 607-628.</p>
<p>Von Onciul, J. (1996). ABC of work related disorders: stress at work. Bmj, 313(7059), 745-748.</p>
								</div>
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		<title>Pausen und Belastungen im Job: Warum bin ich abends ausgebrannt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jana]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2022 14:37:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir alle brauchen Pausen, um uns erholen zu können. Im Leistungssport wird die Regeneration des Körpers schon lange als extrem wichtig eingestuft. Und auch arbeitspsychologisch weiß man, dass Pausen unerlässlich sind und deshalb sogar gesetzlich geregelt werden müssen. Aber machen wir genug Pausen oder vergessen wir sie immer häufiger, weil so viel Arbeit ansteht, dass [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Wir alle brauchen Pausen, um uns erholen zu können. Im Leistungssport wird die Regeneration des Körpers schon lange als extrem wichtig eingestuft. Und auch arbeitspsychologisch weiß man, dass Pausen unerlässlich sind und deshalb sogar gesetzlich geregelt werden müssen. Aber machen wir genug Pausen oder vergessen wir sie immer häufiger, weil so viel Arbeit ansteht, dass Pause eigentlich nur bedeutet, sich schnell einen Kaffee zu machen, mit Essen zu versorgen und zur Toilette zu gehen? Und wenn wir dann mal Pause machen, nutzen wir sie bewusst oder lassen wir unsere Zeit auf irgendwelchen Apps verfliegen? Gönnen wir uns genügend Pausen? Und wann ist eine Pause eigentlich eine Pause?</strong></p>
<p>Eine Pause gilt als eine Unterbrechung von etwas und dient der <strong>Regeneration oder Erholung</strong>. Und zumindest eine große Pause machen wir hoffentlich alle regelmäßig: Schlafen. Etwa ein Drittel unseres Lebens schlafen wir. Unsere Körper befinden sich während des Schlafs in einer Regenerations- und Aufbauphase und wir füllen unsere Energiespeicher.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2735 alignleft" src="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Pausen_Nehmen_1-min-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Pausen_Nehmen_1-min-300x300.png 300w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Pausen_Nehmen_1-min-150x150.png 150w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Pausen_Nehmen_1-min-768x768.png 768w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Pausen_Nehmen_1-min-200x200.png 200w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Pausen_Nehmen_1-min.png 974w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Aber wie viel Pause brauchen wir am Tag, um uns mit ausreichend Energie zu versorgen? Wir haben keinen Schulgong, der uns sagt, wann wir eine Pause machen sollten. Auf der Arbeit müssen wir eine Pause machen, aber am besten nicht zu lange und auch nicht zu oft. Dabei werden wir mit einer ordentlichen Regenerationszeit effizienter und kreativer. Wir brauchen Pausen, damit wir Eindrücke verarbeiten und festigen können. So haben wir <strong>mehr Raum für neue Ideen</strong>. Denn während der Pausen kommen oftmals die entscheidenden Ideen.</p>
<p>Fehlen uns Pausen, so fehlt es uns an Regenerationszeit und Erholung. In unseren Diensten werden zwischen Tür und Angel häufig nicht mal die eigenen <strong>Grundbedürfnisse</strong> gedeckt &#8211; von Pause und Erholung ist da noch keine Rede. Ohne diese Pausen sind wir am Abend völlig erschöpft. Arbeiten wir immer über unser <strong>Energielevel</strong> hinaus, ohne unsere Energiespeicher in einer Pause aufzuladen, drohen wir langfristig auszubrennen. In verschiedenen Studien wurde festgestellt, dass fehlende Pausen bei Krankenpfleger*innen zu schlechteren Essgewohnheiten führen und zu <strong>Burn-out</strong> beigetragen.</p>
<p>Was wir an einzelnen Tagen durch die Reduktion von Pausen an Zeit einsparen wollen, endet oft darin, dass wir krank werden, chronisch erschöpft sind oder unsere Motivation verlieren. Davon hat im Endeffekt niemand etwas: Weder wir noch unser Arbeitgeber, unser Team oder die Patientenbesitzer*innen. Daher sind Pausen unerlässlich – für unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden, aber auch für unsere Leistungsfähigkeit. <strong>Wir haben 3 Tipps für dich, um deine Pausen besser zu nutzen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Gestalte deine Pausen bewusst<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2736 alignright" src="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Pausen_Nehmen_2-min-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Pausen_Nehmen_2-min-300x300.png 300w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Pausen_Nehmen_2-min-150x150.png 150w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Pausen_Nehmen_2-min-768x768.png 768w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Pausen_Nehmen_2-min-200x200.png 200w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Pausen_Nehmen_2-min.png 974w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h2>



<p>Überlege dir, was für dich eine richtig gute Pause ist, was dich entspannt und in welchen Momenten und Intervallen du Pausen benötigst. Versuch, deine Pausen bewusst zu gestalten. Wenn du Ruhe brauchst, dann zieh dich zurück und grenze dich ab. Wenn deine Energiespeicher davon zehren, in Gesellschaft zu sein, dann such dir eine*n Pausenparter*in. Versuche, die Pause auf deine Bedürfnisse abzustimmen, damit du möglichst viel aus ihr rausholen kannst. Häufig verlieren wir uns in unseren Smartphones und werden von einer Informationsflut überrollt. Vielleicht kannst du dein Smartphone in der Pause eine Zeit lang zur Seite legen, um deinen Kopf von ständigen Reizen zu befreien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Setz dir Reminder</h2>



<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2738 alignleft" src="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Pausen_Nehmen_3-min-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Pausen_Nehmen_3-min-300x300.png 300w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Pausen_Nehmen_3-min-150x150.png 150w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Pausen_Nehmen_3-min-768x768.png 768w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Pausen_Nehmen_3-min-200x200.png 200w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Pausen_Nehmen_3-min.png 972w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Im Alltag vergessen wir schnell mal Pause zu machen. Gerade wenn wir gestresst oder im Arbeitsflow sind. Dauerhaft sollte es aber keine Lösung sein, Pausen zu vergessen oder nicht zu schaffen. Denn reduzieren wir unsere Pausen auf ein Minimum, drohen wir langfristig unsere Energiespeicher zu leeren, ohne sie aufzufüllen. Um langfristig fit zu sein, müssen unsere Energiespeicher regelmäßig gefüllt werden und nicht erst dann, wenn wir schon Gefahr laufen auszubrennen. Setz dir deshalb Pausen-Reminder als Termine in deinen Kalender oder such dir eine*n Pausenpartner*in, um bewusste Pausen zu machen. So hast du nicht nur eine Erinnerung daran Pause zu machen, sondern auch eine Art soziale Kontrolle, die Pause durchzuführen.</p>


<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>

<h2 class="wp-block-heading">Steh für deine Pausen ein</h2>



<p>Mach anderen transparent, dass du die Pause brauchst, um danach effizienter zu arbeiten. Hand aufs Herz: Nach einer bestimmten Zeit im Dienst ist keiner von uns so effizient, leistungsfähig oder kreativ, wie man sein könnte. Gerne wird an der Pause gespart, dabei macht genau diese uns wieder leistungsfähig. Kommuniziere deshalb, dass du Pausen benötigst &#8211; auch, um anderen ein Vorbild zu sein. Denn eine gute Pausenkultur will bewusst gelernt sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pausencheck</h2>



<p>Was passiert, wenn du regelmäßig Pausen machst? Fühlst du dich anders? Haben die Pausen Auswirkungen auf dein Empfinden oder deine Arbeit?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p>Breslin, D. (2019). Off-Task Social Breaks and Group Creativity. The Journal of Creative Behavior, 53(4), 496-507.</p>
<p>de Vries, J. D., Bakker, A. B., &amp; Breevaart, K. (2021). Sports lunch breaks, vigor, and creativity at work: a test of the work-home resources model. International Journal of Sport and Exercise Psychology, 1-23.</p>
<p>Epstein, D. A., Avrahami, D., &amp; Biehl, J. T. (2016, May). Taking 5: Work-breaks, productivity, and opportunities for personal informatics for knowledge workers. In Proceedings of the 2016 CHI Conference on Human Factors in Computing Systems (pp. 673-684).</p>
<p>Garrett, C. (2008). The effect of nurse staffing patterns on medical errors and nurse burnout. AORN journal, 87(6), 1191-1204.</p>
<p>Mashal, H. M. (2017). Uncontrolled workplace breaks and productivity (Doctoral dissertation, WaldenUniversity).</p>
<p>Rogers, A. E., Hwang, W. T., &amp; Scott, L. D. (2004). The effects of work breaks on staff nurse performance. JONA: The Journal of Nursing Administration, 34(11), 512-519.</p>
<p>Taylor, W. C. (2011). Booster Breaks: an easy-to-implement workplace policy designed to improve employee health, increase productivity, and lower health care costs. Journal of Workplace Behavioral Health, 26(1), 70-84.</p>
<p>Waber, B. N., Olguin Olguin, D., Kim, T., &amp; Pentland, A. (2010). Productivity through coffee breaks: Changing social networks by changing break structure. Available at SSRN 1586375.</p>
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		<title>Erwartungsmanagement: Wie gehe ich mit Erwartungshaltungen um?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jana]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2022 14:34:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Erwartungen beeinflussen uns. Wer kennt das nicht: Wir erwarten viel von einer Party und sie wird der reinste Flop. Ein anderes Mal möchten wir gar nicht erst zur Party gehen und sie entpuppt sich als eine spaßige Überraschung. Erwartungen begegnen uns jeden Tag. Sie beeinflussen, wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen und erleben [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Erwartungen beeinflussen uns. Wer kennt das nicht: Wir erwarten viel von einer Party und sie wird der reinste Flop. Ein anderes Mal möchten wir gar nicht erst zur Party gehen und sie entpuppt sich als eine spaßige Überraschung. Erwartungen begegnen uns jeden Tag. Sie beeinflussen, wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen und erleben – und nicht zuletzt, wie wir reagieren und miteinander kommunizieren. Aber worauf warten wir eigentlich genau bei so einer Erwartung?</strong></p>
<p>Oftmals erwarten wir im Arbeitsalltag, dass andere unsere Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse lesen können. Wir reagieren vielleicht gereizt auf eine Frage, weil wir denken, dass unser Gegenüber sehen kann, wenn wir beschäftigt sind und gerade keine Zeit für Fragen haben.<br />Schnell bietet das Konfliktpotenzial. Dabei befindet sich jeder von uns in seiner eigenen Erwartung oder Gedankenblase. Patientenbesitzer*innen sind besorgt um ihre Haustiere. Ein Kollege fühlt sich gerade nicht gut und braucht Hilfe. Und die Chefin bekommt Druck von der Geschäftsführung, weil sie immer weiter Kosten einsparen muss. Jeder hat seine individuellen Aufträge, Ziele, aber auch Bedürfnisse und jeder geht in eine Situation mit einer gewissen Erwartungshaltung.</p>
<p><br /><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5321 alignleft" src="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/07/Erwartungshaltungen-Grafik-1-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/07/Erwartungshaltungen-Grafik-1-300x300.png 300w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/07/Erwartungshaltungen-Grafik-1-1024x1024.png 1024w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/07/Erwartungshaltungen-Grafik-1-150x150.png 150w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/07/Erwartungshaltungen-Grafik-1-768x768.png 768w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/07/Erwartungshaltungen-Grafik-1-200x200.png 200w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/07/Erwartungshaltungen-Grafik-1.png 1466w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Unsere Erwartung beeinflusst, wie wir die Welt wahrnehmen. Wir haben eine Art Erwartungsfilter in unserer Wahrnehmung und so nehmen wir häufig selektiv das wahr, was wir erwarten (<strong>Expectation Bias</strong>) oder auch nicht erwarten. Menschen, die unter einer Depression leiden, zeigen beispielsweise häufiger negative Erwartungshaltungen (<strong>negative Expectation Bias</strong>) und beeinflussen damit ihre eigene Wahrnehmung.</p>
<p>Erwarten wir einen Zustand, eine Reaktion oder Handlung, gibt uns das <strong>Planungssicherheit</strong>. Das hilft uns dabei, besser mit Konflikten und stressigen Situationen umzugehen. In einer Studie von Gratton, Coles, &amp; Donchin (1992) wurde gezeigt, dass die Erwartung, dass ein Konflikt auftreten wird, das spätere Erleben des Konfliktes verringern kann. Wir können uns innerlich auf den <strong>Konflikt</strong> einstellen und sind daher darauf vorbereitet. Wir fühlen uns bestätigt und sicher, wenn unsere Erwartung eintrifft. Trifft die Erwartung jedoch nicht ein, ist das zunächst irritierend für uns. Es nimmt uns die Planungssicherheit, die unsere Erwartung uns geben sollte. Es entsteht eine Diskrepanz zwischen unserer Erwartung und der Realität und das kann zu einer <strong>Enttäuschung</strong> führen. So beeinflussen Erwartungen uns. Sie können uns Sicherheit geben, aber auch zur Enttäuschung führen und so unsere Zufriedenheit beeinflussen. Um Enttäuschungen im Alltag zu vermeiden, hilft es, sich mit den eigenen Erwartungen auseinanderzusetzen. <strong>Wir haben 3 Tipps für dich, um deine Erwartungen bewusster zu managen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Werde dir deiner Erwartungen bewusst</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5320 alignright" src="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/07/Erwartungshaltungen-Grafik-2-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/07/Erwartungshaltungen-Grafik-2-300x300.png 300w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/07/Erwartungshaltungen-Grafik-2-1024x1024.png 1024w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/07/Erwartungshaltungen-Grafik-2-150x150.png 150w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/07/Erwartungshaltungen-Grafik-2-768x768.png 768w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/07/Erwartungshaltungen-Grafik-2-200x200.png 200w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/07/Erwartungshaltungen-Grafik-2.png 1468w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>



<p>Der erste Schritt im Erwartungsmanagement ist, sich seiner eigenen Erwartungen bewusst zu werden. Stell dir vor, du sprichst eine Person an: Was erwartest du von dieser Person? Wünschst du dir eine bestimmte Antwort? Und wenn ja, wärst du enttäuscht, wenn es anders ausginge? Was sind deine Erwartungen an andere? An deine Mutter, deinen Kollegen oder die Mitarbeiterin im Supermarkt? Und wie reagierst du, wenn diese Personen sich nicht so verhalten, wie du es erwartest? Was könnten andere in der gleichen Situation erwartet haben? Inwiefern hat dir deine Erwartungshaltung geholfen und inwiefern hat sie dich vielleicht sabotiert?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kommuniziere deine Erwartungen</h2>



<p>Eine offene und klare Kommunikation ist im Erwartungsmanagement unerlässlich. Je mehr wir übereinander wissen, desto genauer können wir Situationen einschätzen. Erwartest du etwas? Dann sprich es aus. Kommuniziere deinem Gegenüber, was du dir wünschst oder worüber du dich vielleicht gefreut hättest. Sprich auch über die Diskrepanz zwischen deiner Erwartung und der Realität. Geh in den Dialog. Sei transparent und sprich über deine Wahrnehmung und deine Gefühle, sodass dein Gegenüber nachvollziehen kann, woher deine Erwartung stammt. So kommt es zu transparenteren Erwartungshaltungen und mehr Verständnis untereinander, falls die Erwartung nicht erfüllt wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gestehe anderen ihre Erwartungen zu</h2>



<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2731 alignleft" src="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Erwartungshaltungen-Grafik-3-min-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Erwartungshaltungen-Grafik-3-min-300x300.png 300w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Erwartungshaltungen-Grafik-3-min-1024x1024.png 1024w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Erwartungshaltungen-Grafik-3-min-150x150.png 150w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Erwartungshaltungen-Grafik-3-min-768x768.png 768w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Erwartungshaltungen-Grafik-3-min-200x200.png 200w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Erwartungshaltungen-Grafik-3-min.png 1464w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nicht nur wir, sondern auch unser Umfeld hat kontinuierliche Erwartungen. In der Klinik können diese oftmals zur Belastung werden. Erwarten Patientenbesitzer*innen viel und vielleicht auch Unrealistisches, können beim Nicht-Erfüllen dieser Erwartungen viele Emotionen und Konflikte ausgelöst werden. Versuche deshalb, in der Kommunikation sehr transparent zu sein. Kommuniziere von Beginn an, was realistisch ist und was nicht. Höre deinem Gegenüber zu. Frage nach konkreten Erwartungen, sodass du auf dein Gegenüber eingehen und so bestimmte Konflikte vermeiden kannst, bevor sie durch unerfüllte Erwartungen entstehen. Je mehr Informationen vorhanden sind, desto näher kommt die persönliche Erwartung der Realität, da weniger Raum für Spekulationen vorhanden ist.</p>
<p>&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>

<h2 class="wp-block-heading">Erwartungscheck</h2>



<p>Versuche einmal bewusst nichts zu erwarten und probiere dich in der Rolle als Beobachter zu üben. Was verändert sich, wenn du das tust? Nimmst du Situationen anders wahr? Reagierst du anders als mit einer Erwartungshaltung?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p>Braathen, J., Goodsell, M. D., Paßehr, S., &amp; Pinsard, E. (2021). Expectation management. The European Physical Journal C, 81(6), 1-20.</p>
<p>Brown, W. A. (2015). How expectation works: psychologic and physiologic pathways. Rhode Island Medical Journal, 98(5), 22.</p>
<p>De Raedt, R., &amp; Hooley, J. M. (2016). The role of expectancy and proactive control in stress regulation: A neurocognitive framework for regulation expectation. Clinical psychology review, 45, 45-55.</p>
<p>Gehring, W. J., Gratton, G., Coles, M. G., &amp; Donchin, E. (1992). Probability effects on stimulus evaluation and response processes. Journal of Experimental Psychology: Human Perception and Performance, 18(1), 198.</p>
<p>Gratton, G., Coles, M. G., &amp; Donchin, E. (1992). Optimizing the use of information: strategic control of activation of responses. Journal of Experimental Psychology: General, 121(4), 480.</p>
<p>Johannes, B., Goodsell, M. D., Sebastian, P., &amp; Emanuelle, P. (2021). Expectation management. The European Physical Journal. C, Particles and Fields., 81(6).</p>
<p>Luoma-Aho, V., Olkkonen, L., &amp; Lähteenmäki, M. (2013). Expectation management for public sector organizations. Public Relations Review, 39(3), 248-250.</p>
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		<title>Grenzen setzen: Selbstschutz und bewusste Abgrenzung</title>
		<link>https://vetivolution.org/grenzen-setzen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jana]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2022 13:19:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Kennst du das Gefühl, es allen recht machen zu wollen? Deine Kolleg*innen fragen, ob du mal eben helfen kannst, mehrere Patientenbesitzer*innen warten schon seit zwei Stunden auf dich, du erhältst einen Anruf wegen eines Notfalls und ganz nebenbei muss dein eigentlicher Arbeitsalltag laufen. Wo fangen deine Grenzen an und wo hören sie auf? Und wie [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Kennst du das Gefühl, es allen recht machen zu wollen? Deine Kolleg*innen fragen, ob du mal eben helfen kannst, mehrere Patientenbesitzer*innen warten schon seit zwei Stunden auf dich, du erhältst einen Anruf wegen eines Notfalls und ganz nebenbei muss dein eigentlicher Arbeitsalltag laufen.</strong></p>
<p>Wo fangen deine Grenzen an und wo hören sie auf? Und wie viel Grenze ist im Arbeitsalltagin Ordnung? Wie viel Grenze darf man sich erlauben, ohne anderen das Gefühl zu vermitteln, sie im Stich zu lassen und ohne soziale Konsequenzen verspüren zu müssen? Und wie kann man sich nach einem stressigen Arbeitsalltag von all dem Erlebten bewusst abgrenzen?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2732 alignleft" src="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Grenzen_setzen_1-min-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Grenzen_setzen_1-min-300x300.png 300w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Grenzen_setzen_1-min-1024x1024.png 1024w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Grenzen_setzen_1-min-150x150.png 150w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Grenzen_setzen_1-min-768x768.png 768w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Grenzen_setzen_1-min-200x200.png 200w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Grenzen_setzen_1-min.png 1466w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Häufig fällt es uns schwer, Grenzen zu setzen oder „Nein“ zu sagen. Wir möchten unsere Arbeit gut machen, für unser Team da sein <strong>und nicht zuletzt fürchten wir vielleicht Konsequenzen für unsere Beziehungen</strong>, wenn wir unsere Grenzen kommunizieren. Dabei können Grenzen helfen, uns selbst wertzuschätzen sowie uns vor Stress, Ängsten, und Depressionen zu schützen. Grenzen wirken zunächst vielleicht egoistisch, sie sind aber unerlässlich. Schaffen wir es uns abzugrenzen, sind wir <strong>effizienter und leistungsstärker</strong> und können so unser Umfeld <strong>nachhaltiger</strong> unterstützen. Dadurch sind Grenzen alles andere als egoistisch, sondern notwendig für eine langfristige und ausgeglichene Zufriedenheit, Leistungsfähigkeit und damit auch für eine gute Zusammenarbeit.</p>
<p>Sich abzugrenzen und die eigenen Grenzen zu kommunizieren ist für viele von uns schwer. Doch noch bevor wir unsere Grenzen kommunizieren können, müssen wir sie erst einmal erkennen lernen. Und das ist gar nicht so selbstverständlich und einfach wie es scheint.</p>
<p>Hast du dir schon einmal bewusst Gedanken darüber gemacht, wo deine Grenzen liegen? Nur wenn du sie kennst, kannst du sie kommunizieren, sodass andere die Chance haben, darauf einzugehen. <strong>Wir haben 4 Tipps für dich, um dich besser abzugrenzen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Nimm dir Zeit</h2>



<p>Nimm dir etwas Zeit, um darüber nachzudenken, was du möchtest und was du nicht möchtest, und setze dir anhand dessen deine Grenzen. Grenzen sind für dein eigenes Wohlbefinden da. Denke über alle Erfahrungen nach, die du gemacht hast. Was macht dich wütend, frustriert dich oder lässt dich unwohl fühlen? Wann geht es dir gut? Und was brauchst du, um langfristig leistungsfähig zu sein? Die Basis, um eigene Grenzen zu setzen, bildet die Auseinandersetzung mit den eigenen Bedürfnissen und Werten. Das Setzen von Grenzen ist ein fortlaufender Prozess.</p>



<h2>Schaffe dir Freiraum<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2733 alignright" src="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Grenzen_setzen_2-min-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Grenzen_setzen_2-min-300x300.png 300w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Grenzen_setzen_2-min-1024x1024.png 1024w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Grenzen_setzen_2-min-150x150.png 150w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Grenzen_setzen_2-min-768x768.png 768w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Grenzen_setzen_2-min-200x200.png 200w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Grenzen_setzen_2-min.png 1466w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h2>



<p>Schaffe dir ein bisschen Raum für dich selbst – besonders, wenn du dich gerade unwohl fühlst. Sage anderen, dass du etwas Zeit für dich selbst oder zum Nachdenken brauchst. Einen kurzen Moment für sich selbst zu brauchen, ist völlig legitim. Auch wenn es nur 5 Minuten sind. Du wirst dich wundern, wie viele Menschen Verständnis dafür aufbringen werden, wenn du ihnen sagst, dass du einen kurzen Moment für dich brauchst – auch im Arbeitsalltag. Du musst deine Bedürfnisse jedoch aktiv kommunizieren. Denn Fürsorge tragen wir für uns selbst und im Alltagsstress ist es umso wichtiger, diese Selbstfürsorge zu leben und dafür einzustehen – auch als Vorbild für andere.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Versuche, ehrlich zu sein</h2>



<p>Sprich ehrlich und transparent über deine Bedürfnisse und Grenzen &#8211; auch wenn es dir schwerfällt. Versuche offen über deine Gedanken und Gefühle zu sprechen und kommuniziere deine Grenzen auf respektvolle Weise. Nur wenn du deine Grenzen kommunizierst, können andere Rücksicht darauf nehmen. Achte auch darauf, dass du deinem Umfeld ebenfalls ein Recht auf Grenzen gewährst. Ein ehrlicher Austausch über eure Bedürfnisse hilft allen Parteien dabei, aufeinander eingehen zu können, sodass alle Beteiligten sich wohlfühlen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grenze dich von deinen Gedanken ab</h2>



<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2734 alignleft" src="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Grenzen_setzen_3-min-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Grenzen_setzen_3-min-300x300.png 300w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Grenzen_setzen_3-min-1024x1024.png 1024w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Grenzen_setzen_3-min-150x150.png 150w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Grenzen_setzen_3-min-768x768.png 768w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Grenzen_setzen_3-min-200x200.png 200w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Grenzen_setzen_3-min.png 1466w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Abgrenzung bedeutet nicht nur Grenzen gegenüber anderen zu setzen. Es bedeutet auch, sich selbst abzugrenzen – von all dem, was den Tag über passiert und manchmal auch von den eigenen Gedanken. Versuche bewusst Pausen zu machen und dir Zeit für dich selbst einzuräumen. Versuch dir in deiner Freizeit etwas Gutes zu tun. Was bereitet dir Freude? Was entspannt dich? Was hilft dir, deine Energiereserven aufzutanken? Häufig sparen wir in unserem Alltag genau an diesen kleinen Erlebnissen, weil wir denken, dass wir keine Zeit dafür haben. Dabei sind genau diese Auszeiten unerlässlich, um sich abzugrenzen. Sie geben uns Energie und Kraft, um sich vom Alltag zu erholen und sich von verschiedenen Geschehnissen zu distanzieren. Wir sind mehr als unsere Arbeit. Fehlt es an diesen Ausgleichsmöglichkeiten, kann dies langfristig dazu führen, dass wir ausbrennen.</p>

<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>

<h2 class="wp-block-heading">Grenzencheck</h2>



<p>Was sind deine Bedürfnisse und Wünsche und wo liegen deine Grenzen? Hast du dich schon mal bewusst mit deinen Grenzen auseinandergesetzt? Und wenn ja, hast du deine Grenzen oder Bedürfnisse offen kommuniziert? Hast du dich schon mal bewusst von etwas abgegrenzt &#8211; egal ob von deinen eigenen Gedanken, Themen oder Verhaltensweisen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p>Hard, L. I. (2021). Setting Boundaries. Family Advocate, 43(3), 23.</p>
<p>Holowaychuk, M. K. (2018). Setting boundaries to protect personal time. Veterinary Team Brief, 6(6), 13-17.</p>
<p>Lewis, L., &amp; Spandler, H. (2019). Breaking down boundaries? Exploring mutuality through art-making in an open studio mental health setting. Journal of Applied Arts &amp; Health, 10(1), 9-23.</p>
<p>Rieder, E. A., &amp; Sacks, J. (2021). Boundaries. Essential Psychiatry for the Aesthetic Practitioner, 131-140.</p>
<p>Valente, S. M. (2017). Managing professional and nurse–patient relationship boundaries in mental health. Journal of psychosocial nursing and mental health services, 55(1), 45-51.</p>
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		<title>Du fühlst dich unzulänglich? Das hilft dir, weniger Druck zu spüren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jana]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 May 2022 13:21:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein großer Fisch in einem Teich voller kleiner Fische fällt auf. Dies ist in der Psychologie eine Metapher für die Schule. Leistungsstarke Kinder fallen auf und werden für ihre Leistungen gelobt. Dies trifft für die meisten Tiermedizin-Student*innen zu: Sie waren in der Schulzeit ein „big fish“, dem es leicht fiel, gute Noten zu schreiben. Dies [&#8230;]]]></description>
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<p>Ein großer Fisch in einem Teich voller kleiner Fische fällt auf. Dies ist in der Psychologie eine Metapher für die Schule. Leistungsstarke Kinder fallen auf und werden für ihre Leistungen gelobt. Dies trifft für die meisten Tiermedizin-Student*innen zu: Sie waren in der Schulzeit ein „big fish“, dem es leicht fiel, gute Noten zu schreiben. Dies wird Teil ihres Selbstkonzepts und sie versuchen, diesen Vorsprung vor den anderen beizubehalten.</p>

<h2 class="wp-block-heading">Große Fische fallen auf.<br />Sind es zu viele, sind sie nichts Besonderes mehr.</h2>

<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2739 alignleft" src="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Unzulaenglichkeit-Grafik1-min-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Unzulaenglichkeit-Grafik1-min-300x300.png 300w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Unzulaenglichkeit-Grafik1-min-1024x1024.png 1024w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Unzulaenglichkeit-Grafik1-min-150x150.png 150w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Unzulaenglichkeit-Grafik1-min-768x768.png 768w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Unzulaenglichkeit-Grafik1-min-200x200.png 200w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Unzulaenglichkeit-Grafik1-min.png 1464w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Kommen jetzt im Studium all diese großen Fische zusammen, fällt keiner mehr auf. Sie sind nur noch eine*r von vielen.</p>

<p>Was passiert?</p>

<p>Der einzelne Fisch hat keinen Vorsprung mehr vor den anderen. Kurz gesagt: Sie fühlen sich, als ob sie nichts könnten und wüssten. Sie sind es jedoch gewohnt, gute Leistungen zu erbringen und die veränderte Situation bedroht ihren Selbstwert. Sie versuchen, mit allen Mitteln diesen Selbstwert wiederherzustellen. Dafür strengen sie sich an, verbringen lange Tage in der Bibliothek, (ich weiß leider keine <em>weiteren Beispiele, habt ihr aus eurer Vergangenheit vielleicht ein paar Ideen, wo sich die Anstrengung besonders zeigt?). </em>So lernen sie, dass sie mit viel Anstrengung und Fleiß zum Ziel kommen.</p>

<p>Mit diesen Erwartungen starten sie dann in den Beruf. Die Strategie, die sie nun so lange eingesetzt haben, um weiter zu kommen, wenden sie auch hier an. Anforderungen werden mit Anstrengung und Einsatz begegnet, um gute Leistungen zu zeigen.</p>

<h2 class="wp-block-heading">Es wurde ihnen beigebracht, hart zu arbeiten.<br />Nicht jedoch, die an sie gestellten Anforderungen zu hinterfragen.</h2>

<p>Da es Jahre lang so eingeübt wurde, wird es meistens nicht hinterfragt. Doch das<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2740 alignright" src="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Unzulaenglichkeit-Grafik2-min-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Unzulaenglichkeit-Grafik2-min-300x300.png 300w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Unzulaenglichkeit-Grafik2-min-1024x1024.png 1024w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Unzulaenglichkeit-Grafik2-min-150x150.png 150w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Unzulaenglichkeit-Grafik2-min-768x768.png 768w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Unzulaenglichkeit-Grafik2-min-200x200.png 200w, https://vetivolution.org/wp-content/uploads/2023/05/Unzulaenglichkeit-Grafik2-min.png 1466w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /> ist der erste Schritt, um von dem Druck wegzukommen. Wichtig ist hierbei, sich nicht auf die Anforderungen zu konzentrieren, sondern das alles mal von Außen zu betrachten. Sozusagen einen Schritt aus dem etablierten System raus zu machen.</p>

<p>Diese Anregungen können beim Perspektivwechsel helfen:</p>

<p>Nicht: Wie kann ich den Anforderungen standhalten?<br />Sondern: Passen diese Anforderungen zu mir und möchte ich diesen standhalten?</p>

<p>Nicht: Was ist wichtig, um im Job erfolgreich zu sein? Sondern: Was ist mir wichtig?</p>

<p>Nicht: Es war schon immer so.<br />Sondern: Wie war es, als es mir besser ging? Was habe ich anders gemacht? Was war anders in meinem Umfeld?</p>
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